FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC, LMP1, Lauf 7, Fuji (Japan), Qualifikation

logo-porschePorsche 919 Hybrid zurück in Startreihe eins

Stuttgart. Die beiden Porsche 919 Hybrid starten am Sonntag von den Plätzen zwei und sechs zum siebten Lauf der FIA Langstrecken-Weltmeisterschaft WEC auf dem Fuji International Speedway in Japan. Die amtierenden Weltmeister Timo Bernhard (DE), Brendon Hartley (NZ) und Mark Webber (AU) haben sich für die erste Startreihe qualifiziert. Die aktuellen Tabellenführer Romain Dumas (FR), Neel Jani (CH) und Marc Lieb (DE) nehmen das Sechsstundenrennen am Sonntag von Rang sechs in Angriff. Die Poleposition ging an ihre Rivalen im Titelkampf: Der Audi mit der Startnummer 8 war um nur 0,025 Sekunden schneller als der beste Porsche – eine Differenz, die auf der Strecke nicht einmal 1,4 Metern entspricht.

Das Rennen auf dem 4,549 Kilometer langen Formel-1-Kurs am Fuße des Mount Fuji läutet die heiße Phase der WM ein. Porsche möchte beide Weltmeistertitel – für Hersteller und für Fahrer – verteidigen. Unter besonderen Umständen wäre sogar eine vorzeitige Entscheidung in Japan möglich.

Rennstart ist am Sonntag um 11:00 Uhr (04:00 in Zentraleuropa). Der in Deutschland frei empfangbare TV-Sender Eurosport 1 überträgt die letzten 90 Minuten und die Siegerehrung live (08:30 – 10:15 Uhr). Eine kostenlose und englisch kommentierte Live-Übertragung des gesamten Rennens bietet Eurosport online unter: http://tinyurl.com/jxeb5j7

In der WEC zählt der Durchschnitt der jeweils schnellsten Runde von zwei Fahrern für die Startaufstellung. In Japan übernahmen Bernhard/Webber (Startnummer 1, Platz 2, 1:23,595 Minuten) und Jani/Lieb (Startnummer 2, Platz 6, 1:24,134 Minuten) die Aufgabe der Qualifikation.

Im dritten freien Training am Vormittag hatten die beiden Le-Mans-Prototypen von Porsche die Positionen drei (Startnummer 2, 1.24,558 Minuten) und sechs (Startnummer 1, 1.25,623 Minuten) belegt.

Stimmen nach dem Qualifying:
Fritz Enzinger, Leiter LMP1: „Knapp, knapper, Fuji. 25 Tausendstelsekunden zwischen Poleposition und Startplatz zwei – so eng ging es an der Spitze in diesem Jahr noch nie zu. Im Rennen rechnen wir wieder mit Hochspannung. Laut Vorhersage könnte es etwas kühler werden, was für uns sicher kein Nachteil wäre.“

Andreas Seidl, Teamchef: „Es war erneut ein extrem spannendes Qualifying. Der 919 Hybrid ist zurück in der ersten Startreihe – damit haben wir erneut bewiesen, dass unser 2016er Auto auch auf einer so speziellen Strecke wie hier in Fuji mit der ultralangen Start-Ziel-Geraden konkurrenzfähig ist. Timo und Mark haben perfekte Runden vorgelegt, sie sind nur haarscharf an der Poleposition vorbeigeschrammt. Warum Neel und Marc diesmal nicht das Potenzial ausschöpfen konnten, müssen wir uns im Detail anschauen. In den freien Trainingssitzungen haben wir gesehen, dass wir auf jeden Fall zwei gute Rennautos besitzen. Jetzt freuen wir uns auf den Start.“

Fahrer Porsche 919 Hybrid Startnummer 1
Timo Bernhard (35, Bruchmühlbach-Miesau): „Wir brauchen uns nichts vorwerfen, denn wir haben gekämpft. Am Ende fehlten uns drei Hundertstelsekunden zur möglichen Poleposition – natürlich schade, dass wir den ersten Startplatz so knapp verpasst haben. Mark fuhr zwei super Runden, ich hatte eine gute. Jetzt müssen wir fürs Rennen morgen umdenken, denn dann kommt es darauf an.“

Mark Webber (40, Australien): „Es war heute ein richtig enger Kampf um die Poleposition, für uns hat es nicht ganz gereicht. Aber Timo und ich sind beide zufrieden mit unseren schnellsten Runden. Wir gehen auf jeden Fall gut gerüstet ins Rennen.“

Fahrer Porsche 919 Hybrid Startnummer 2
Neel Jani (32, Schweiz): „Kein gutes Qualifying für uns. Wir müssen analysieren, woran es lag. Ich persönlich habe leider keine perfekte Runde hinbekommen, aber ich musste auch etwas mit dem Auto kämpfen. Jetzt schauen wir, dass es morgen passt. So eng wie es an der Spitze zugeht, könnte es ziemlich heiß werden.“

Marc Lieb (36, Deutschland): „Platz sechs ist nicht so gut. Das Nummer-1-Auto hat alles herausgeholt, wir heute nicht. Spannend war es auf jeden Fall, aber wir hatten etwas Pech beim Überrunden. Wenn dir in diesem engen Feld ein paar Zehntelsekunden fehlen, dann bist du auch mal Sechster“.

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