Audi Motorsport Newsletter 40/2016

logo-sportErfolgreich verlief das Rennwochenende für die Audi-Kundenteams in Australien und Neuseeland:

-Zwei Weltmeister und der Rallycross-Audi
-Tom Kristensen bei Eröffnung des ersten Audi Sport Centers
-Erfolge für Audi-Kundenteams in Australien und Neuseeland
Sie gewannen einen Titel und fuhren auf das Podium. Le-Mans-Rekordsieger Tom Kristensen eröffnete in Abu Dhabi das erste Audi Sport Center und Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier testete den Audi S1 EKS RX quattro, mit dem Mathias Ekström die Rallycross-WM gewann.logo-audi

Titelgewinn für Steven McLaughlan

Jubel in Australien: Steven McLaughlan sicherte sich im Audi R8 LMS ultra beim Saisonfinale der Victorian State Circuit Racing Championships (VSCRC) in Phillip Island den Titel in der „Sports Cars“-Klasse. Der Pilot des Audi-Kundenteams Jamec Pem Racing gewann zwei der drei Rennen und wurde einmal Zweiter. Markenkollege Ross Lilley holte einen Sieg und belegte einmal Rang zwei.

Podestplatz in Neuseeland

Die Audi-Piloten Daniel Bilski und Garth Tander fuhren beim dritten Lauf der Australischen Langstrecken-Meisterschaft in Hampton Downs (Neuseeland) auf das Podium. Das Duo des Audi-Kundenteams Jamec Pem Racing belegte in dem fast dreistündigen Rennen in seinem Audi R8 LMS den dritten Rang. Auf die Sieger Roger Lago/David Russell (Lamborghini) fehlen am Ende nur knapp sechs Sekunden.

Tom Kristensen eröffnet erstes Audi Sport Center

Der neunmalige Le-Mans-Sieger Tom Kristensen eröffnete zusammen mit Stephan Winkelmann, Geschäftsführer bei Audi Sport, in Abu Dhabi das weltweit erste Audi Sport Center. Auf 1.122 Quadratmetern werden dort vom Audi-Partner Ali and Sons ausschließlich die R- und RS-Modelle von Audi präsentiert. Die Besucher des Audi Sport Centers konnten bei der Veranstaltung zudem Fahrzeuge aus der Motorsportwelt der Vier Ringe bewundern. Neben dem 2014 in Le Mans siegreichen Audi R18 e-tron quattro wurden der legendäre Audi Sport quattro S1, mit dem Audi in den 1980er-Jahren für Furore sorgte, sowie der Audi R8 LMS präsentiert. Mit dem GT3-Sportwagen drehte Kristensen zudem Hot-Laps auf dem Dubai Autodrome. Die Eröffnung des ersten Audi Sport Centers wurde auch vom weltweit größten Audi R8 Owners Club gefeiert, dessen Mitglieder in einem Fahrzeug-Konvoi zum Event fuhren.

Weltmeister unter sich: Ekström trifft Ogier

Mattias Ekström hat nach seinem vorzeitigen Titelgewinn in der FIA-Rallycross-Weltmeisterschaft einen anderen Champion zur Fahrt in seinem Audi S1 EKS RX quattro eingeladen. Rallye-Weltmeister Sébastien Ogier kam der Aufforderung seines Freundes gern nach und nahm am Münchner Flughafen im 560 PS starken Rallycross-Boliden von Ekström hinter dem Steuer Platz. Nach einigen Runden in Ekströms Weltmeisterauto zeigte sich der französische Volkswagen-Werkfahrer begeistert. „Das hat richtig Spaß gemacht“, sagte Ogier, der in diesem Jahr seinen vierten Gesamtsieg in der FIA-Rallye-Weltmeisterschaft WRC in Folge feierte.

Nico Müller und Rahel Frey bei Wahl zum „Auto des Jahres“

Auch in diesem Jahr sind die Audi-Piloten Nico Müller und Rahel Frey in die Wahl zum „Schweizer Auto des Jahres“ eingebunden, die von der „Schweizer Illustrierten“ veranstaltet wird. Müller, der in diesem Jahr auf dem Norisring sein erstes DTM-Rennen gewann, präsentiert in einem Video die nominierten Autos. GT3-Pilotin Frey, Titelkandidatin im Audi R8 LMS Cup und Rennsiegerin im ADAC GT Masters, prüfte als Jury-Mitglied am großen Testtag im Fahrsicherheitszentrum Betzholz die zehn Finalisten auf Herz und Nieren. Zu den Fahrzeugen gehörte auch der neue Audi Q2.

Audi-Partner Castrol besucht Neuburg

Ein ganz besonderes Erlebnis gab es für die Gäste des Audi-Partners Castrol beim Besuch des Audi driving experience centers in Neuburg. Die rund 160 Besucher trafen die DTM-Piloten Timo Scheider und Edoardo Mortara, die ihnen auch Mitfahrgelegenheiten im Audi-R8-Renntaxi ermöglichten. Zudem absolvierten sie unter der Anleitung von Audi-Instruktoren ein Fahrsicherheitstraining und erhielten eine Führung durch das Motorsport-Kompetenzzentrum.

Internationale Talente bewerben sich für Audi Sport TT Cup 2017

Der Audi Sport TT Cup 2017 wirft seine Schatten voraus. Nachdem die zweite Saison im Audi-Markenpokal zu Ende gegangen ist und mit Joonas Lappalainen der neue Champion feststeht, läuft die Suche nach internationalen Talenten für das kommende Jahr bereits auf Hochtouren. Bislang haben sich über 80 Nachwuchstalente aus 18 Ländern beworben. „Die Qualität der Bewerber ist sehr vielversprechend“, sagt Projektleiter Philipp Mondelaers. „Wir haben erneut zahlreiche internationale Anfragen, unter anderem aus Asien, Australien und den USA.“ Der erste Sichtungstermin in Groß Dölln ist bereits absolviert. Im November folgen weitere Termine im Audi Competence Center Motorsport in Neuburg an der Donau. Für die Sichtung am 26.11. sind noch Plätze verfügbar. Das Anmeldeformular für den Audi Sport TT Cup 2017 steht online zur Verfügung: http://www.audi-motorsport.com/de/de/tt-cup.html

Nachgefragt bei … Mike Rockenfeller

Am Montag feiert Mike Rockenfeller seinen 33. Geburtstag. Am vergangenen Freitag saß er bei Testfahrten in Oschersleben am Steuer eines Audi-Testträgers für die DTM-Saison 2017.

Wie lief der Test in Oschersleben?

Es war sehr spannend für mich, zum ersten Mal die verschiedenen Reifenmischungen zu fahren, die für die Saison 2017 zur Auswahl stehen. Auch das Auto war nicht mehr das, das wir beim Saisonfinale gefahren sind, sondern ein Zwitter. Es war noch nicht das finale Auto für die Saison 2017, hatte aber schon einige Sachen vom nächsten Jahr. Es war spannend zu sehen, wie sich die Reifen und das Auto verhalten. Oschersleben ist auch eine gute Strecke, das Material hart ranzunehmen – das ist in diesem Stadium sehr wichtig, weil es darum geht, die neuen Teile auf Haltbarkeit zu testen und freizufahren. Aus meiner Sicht war es sein sehr guter Test.

Entwickelt sich die DTM in die richtige Richtung?

Grundsätzlich ja. Der Reifen geht ganz klar in die richtige Richtung, wenn er so kommt. Auch vom Auto her wird es spannender. Aber der Reifen wird den Hauptunterschied ausmachen. Auch ohne Heizdecken zu fahren, ist in der DTM eine neue Herausforderung, die ich schon aus anderen Rennserien kenne und die einen großen Unterschied ausmachen wird. Es gibt im nächsten Jahr viele neue Herausforderungen, durch die sich die DTM meiner Meinung nach positiv entwickeln wird.

Wie fährt sich ein DTM-Auto ohne vorgeheizte Reifen?

Es war zu dieser Jahreszeit in Oschersleben natürlich sehr kühl. Da muss man in der ersten Runde aus der Box heraus sehr vorsichtig sein. Andererseits musst du im Rennen aber sofort pushen. Die Balance zu finden, keinen Fehler zu machen und nicht zu viel Zeit zu verlieren, das wird die große Kunst sein.

Nach drei Jahren mit einem nahezu unveränderten Auto steht in diesem Winter viel Entwicklungsarbeit mit dem Nachfolger des Audi RS 5 DTM auf dem Programm. Freuen Sie sich darauf?

Auf jeden Fall, das ist eine spannende Phase. Seit dem Wegfall der Optionsreifen gab es in der DTM eigentlich keine Veränderungen mehr. Im Winter stand nur Detailarbeit an. Jetzt gibt es wieder einen großen Sprung und mehr Spielraum. Das ist immer spannend, denn als Fahrer kann man sich da mehr einbringen. Ich glaube insgesamt, dass der Fahrer in der DTM im nächsten Jahr stärker in den Fokus rücken wird.

Es ist nun amtlich, dass 2017 statt 24 Autos nur noch 18 an den Start gehen werden. Sehen Sie das ähnlich negativ wie einige Medien?

Überhaupt nicht. Klar hat jeder Fahrer und jeder Fan am liebste so viele Autos wie möglich im Starterfeld. Aber ich glaube, der Fokus liegt in den Rennen ohnehin meist auf dem vorderen Drittel. Entscheidend ist, dass es spannende Rennen mit vielen Überholmanövern und faszinierenden Autos gibt. Und da ist die DTM auf dem richtigen Weg.

Termine der nächsten Woche

31.10. Mike Rockenfeller 33. Geburtstag
04.–06.11. Shanghai (CN), 8. Lauf WEC
05.–06.11. Barcelona (E), 13. und 14. Lauf GT Open
05.–06.11. Estoril (P), 7. Lauf Lauf V de V Endurance Series
04.–05.11. Shanghai (CN), 11. und 12. Lauf Audi R8 LMS Cup

 

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